Gesundes Essen allein genügt lang nicht mehr

15. Jun 2016 • News • GIM • Trendforschung • Blog & Paper • Handel & Dienstleistung • Essen & Trinken • Gastronomie • Mode & Lifestyle

Schweizer Konsumenten werden immer anspruchsvoller. Gesundes Essen allein genügt dem Konsumenten nicht mehr: Der Koch muss ihm erzählen, von welchem Hof das Fleisch stammt und ob die Tiere ein anständiges Leben geführt haben. Schweizer Anbieter können dabei vom Trend zum Lokalen profitieren. Food-Expertin Dr. Mirjam Hauser (Senior Research Manager, GIM Suisse) über Trends im Konsumverhalten.


Schweizer Konsumenten werden immer anspruchsvoller. Lange Zeit reichte es aus, eine möglichst grosse Auswahl an Gütern zu möglichst günstigen Preisen anzubieten. Heute verlangen Konsumenten ehrliche und möglichst nachhaltige Produkte und Dienstleistungen, gewährleistet durch eine lückenlose Transparenz über die gesamte Wertschöpfungskette. Die Bedürfnisse und Werthaltungen haben sich in den letzten Jahrzehnten verändert: Zählte in den Achtzigerjahren noch der demonstrative Konsum, sind heute Nachhaltigkeit und Understatement angesagt. Dies zeigt sich speziell beim Essen, wo gesunde Produkte aus fairer Produktion vermehrt gefragt sind. In Zukunft wird die Digitalisierung den Konsum fundamental verändern: Vernetzte Geräte wie Küchenroboter oder sogenannte Wearables ermöglichen in Kombination mit Big Data eine neue Stufe der Personalisierung. Die Frage bleibt offen, wie sich die gesellschaftlichen Werte dadurch verändern. 

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