Elektromobilität gewinnt 2017 weiter an Bedeutung - wenn auch auf niedrigem Niveau

11. Jul 2017 • News • Statistik Austria • Statistik • Wirtschaftsstatistik • Umwelt & Ökologie • Verkehr & Mobilität • Handel & Dienstleistung • Energie & Bergbau

Im 1. Halbjahr 2017 wurden insgesamt 186.561 Personenkraftwagen (Pkw) neu zum Verkehr zugelassen, um 8,6% mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen mit alternativem Antrieb nahm laut aktuellen Daten von Statistik Austria gegenüber dem 1. Halbjahr 2016 um 62,4% auf 6.878 Stück zu.


Im 1. Halbjahr 2017 wurden insgesamt 186.561 Personenkraftwagen (Pkw) neu zum Verkehr zugelassen, um 8,6% mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen mit alternativem Antrieb nahm laut aktuellen Daten von Statistik Austria gegenüber dem 1. Halbjahr 2016 um 62,4% auf 6.878 Stück zu, wobei die Benzin-Hybrid-Pkw – die wichtigste Fahrzeugart unter den alternativ betriebenen Pkw (Anteil: 57,4%) – um mehr als das Doppelte (+120,9%) zulegen konnten. Die Neuzulassungen der ausschließlich elektrisch betriebenen Pkw nahmen um 33,4% auf 2.679 zu und erreichten damit – gemessen an den Pkw-Neuzulassungen mit alternativem Antrieb – einen Anteil von 39,0%. Auch bei den Neuzulassungen von elektrisch betriebenen Motorfahrrädern gab es Zuwächse (+236,0% auf 578 Stück). Insgesamt betrug der Anstieg der Neuzulassungen bei allen ausschließlich elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen (Kfz) +42,6% auf 3.571 Kfz.

 Im 1. Halbjahr 2017 wurden insgesamt 186.561 Personenkraftwagen (Pkw) neu zum Verkehr zugelassen, um 8,6% mehr als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen mit alternativem Antrieb nahm laut aktuellen Daten von Statistik Austria gegenüber dem 1. Halbjahr 2016 um 62,4% auf 6.878 Stück zu, wobei die Benzin-Hybrid-Pkw – die wichtigste Fahrzeugart unter den alternativ betriebenen Pkw (Anteil: 57,4%) – um mehr als das Doppelte (+120,9%) zulegen konnten. Die Neuzulassungen der ausschließlich elektrisch betriebenen Pkw nahmen um 33,4% auf 2.679 zu und erreichten damit – gemessen an den Pkw-Neuzulassungen mit alternativem Antrieb – einen Anteil von 39,0%. Auch bei den Neuzulassungen von elektrisch betriebenen Motorfahrrädern gab es Zuwächse (+236,0% auf 578 Stück). Insgesamt betrug der Anstieg der Neuzulassungen bei allen ausschließlich elektrisch betriebenen Kraftfahrzeugen (Kfz) +42,6% auf 3.571 Kfz.

Elektro-Pkw mit stetigen Zunahmen

Der Anteil der Elektro-Pkw an den gesamten Pkw-Neuzulassungen hat sich kontinuierlich erhöht: Im 1. Halbjahr 2013 lag er noch bei 0,1% oder 189 Stück, im 1. Halbjahr 2017 bereits bei 1,4% oder 2.679 Stück. Wenngleich der Anteil damit noch gering ist, betrug die relative Zunahme 1,3 Prozentpunkte, absolut +2.490 Stück.

Niederösterreich mit den meisten Neuzulassungen von Elektro-Pkw

Im 1. Halbjahr 2017 wurden die meisten Elektro-Pkw in Niederösterreich neu zugelassen (Anteil: 20,5%), gefolgt von Oberösterreich (17,7%) und der Steiermark (15,7%). Gemessen an den gesamten Pkw-Neuzulassungen in den Bundesländern lag Vorarlberg mit einem Anteil von 1,8% vorn, gefolgt von Salzburg und der Steiermark (jeweils 1,7%) sowie Niederösterreich mit einem Anteil von 1,6%. Den anteilsmäßig geringsten Wert wies Wien (0,9%) und lag somit um 0,5 Prozentpunkte unter dem durchschnittlichen Bundesanteil von 1,4%.

Neuzulassungen von Elektro-Pkw mehrheitlich von juristischen Personen

Neuzulassungen von Elektro-Pkw werden noch immer überwiegend von juristischen (z. B. Firmen, Gebietskörperschaften oder Kommunen), weniger aber von privaten Personen getätigt (Anteile im 1. Halbjahr 2017: 85,7% zu 14,3%); dennoch nahmen im Vergleich zur selben Vorjahresperiode die privaten Zulassungen um mehr als das Doppelte (+108,0%) auf 597 Stück, jene der juristischen Personen um 21,0% auf 2.082 Stück zu.

Ältere Personen und Männer melden Elektro-Pkw an

Betrachtet man nur die Elektro-Pkw-Neuzulassungen privater Personen (597 Stück), so lag der Anteil der älteren Personen, die Elektro-Pkw neu zugelassen haben, erwartungsgemäß über jenem der Jüngeren: 63,0% der Personen waren 50 Jahre oder älter, der Anteil der Personen jünger als 50 Jahre lag bei 37,0%. Nach Geschlecht zeigt sich, dass mehr Männer (Anteil: 68,0%) als Frauen (Anteil: 32,0%) Elektro-Pkw neu zugelassen haben.

Elektro-Pkw nach Marken

Gemessen an allen Elektro-Pkw-Neuzulassungen zeigt sich, dass mehr als ein Viertel von der Marke Renault sind (Anteil: 27,4%), gefolgt von BMW (Anteil: 20,1%) und Tesla (Anteil: 19,7%). Die höchsten relativen Zuwächse im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 wurden bei BMW (+157,4%), Tesla (+46,1%) und Renault (+45,3%) gemeldet.

Neuzulassungen von Elektro-Kraftfahrzeugen

Elektromobilität ist auch bei anderen Kfz-Arten ein Thema, wenngleich der Großteil der insgesamt 3.571 Elektrofahrzeuge im 1. Halbjahr 2017 bei den Pkw (2.679 Stück; Anteil: 75,0%) zu finden war. Rund ein Viertel (19,7%) der Elektro-Kraftfahrzeuge sind Zweiräder (705 Stück), der Anteil von Elektro-Lkw betrug 2,8% (100 Stück), gefolgt von sonstigen Kfz (87 Stück, Anteil: 2,4%).

In den vergangenen fünf Jahren haben sich die Neuzulassungen elektrisch betriebener Zweiräder mehr als verdreifacht (+237,3%), die elektrisch betriebenen Lkw haben um +58,7% zugelegt.

2016: Norwegen mit den meisten Neuzulassungen von Elektro-Pkw

Analysiert man die Neuzulassungen von Elektro-Pkw auf europäischer Ebene, so zeigen die Daten von ACEA, dem europäischen Herstellerverband, dass der Anteil von Elektro-Pkw an Pkw-Neuzulassungen insgesamt in Norwegen mit 15,7% unangefochten am höchsten ist, gefolgt von Österreich mit 1,2%; auch Frankreich, Niederlande, die Schweiz und Schweden liegen über dem europäischen Durchschnitt (EU15 und EFTA) von 0,6%.

 

Marktforschung wird immer komplexer – Jahr für Jahr. Gut, dass es die Gelegenheit gibt, über neue Themen nicht nur zu lesen, sondern sie praxisnah zu erleben. Kontakte in die ganze Welt zu knüpfen. Bestehende Kontakte zu intensivieren