92% scheitern bei ihren Vorsätzen für das neue Jahr

10. Jan 2021 • News • K&A BrandResearch • Marktforschung • Blog & Paper • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft

Das BrainCandy No. 63 von K&A BrandResearch beruht auf dem BrainCandy 49. Da der Inhalt aber immer noch „state of the art“ ist, lege ich das allen, die ein Verhalten ändern wollen, ans Herz. Es lässt sich viel Frust vermeiden, wenn man nicht intuitiv, sondern auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ansetzt.


Dieses BrainCandy beruht auf dem BrainCandy 49. Da der Inhalt aber immer noch „state of the art“ ist, lege ich das allen, die ein Verhalten ändern wollen, ans Herz. Es lässt sich viel Frust vermeiden, wenn man nicht intuitiv, sondern auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen ansetzt.

Noch eine Anmerkung vorab. Wenn Ihnen die Anpassung an die Corona Maßnahmen viel mentale Energie kostet, setzen Sie sich nicht noch mit zusätzlichen Veränderungen unter Druck, man kann auch später starten. Aber auch bei coronabedingten Veränderungen können die Prozesse in diesem BrainCandy sehr nützlich sein.

Wenn wir bei uns selbst neues Verhalten etablieren wollen, scheitern wir in der Regel. Egal ob mehr Sport, weniger Twittern oder gesünder essen. Laut einer Studie1 scheitern sogar 92%. Warum ist das zum Teufel so schwer? Und warum funktionieren die meisten großartigen ‚Tricks‘ der Redaktionen nicht? Und warum wissen wir Marketers es nicht besser, wo wir doch menschliches Verhalten so deep-dive mäßig verstehen?

Weil unser Gehirn anders arbeitet, als wir das wahrhaben. Unsere automatischen Gewohnheiten sind im System 1 verankert, also im Autopiloten, und entziehen sich damit unserer Aufmerksamkeit. Verändern wollen wir uns aber bewusst – und bemerken gar nicht, wenn das System 1 wieder eine automatische Aktion auslöst, während wir uns in einem vertrauten Kontext bewegen. Deshalb hilft der typische Ratschlag auch nicht, das Ziel nur möglichst konkret zu machen. Ziele sind wie High Heels, aufregend und schmerzhaft. Gewohnheiten sind wie Sneakers, wir bemerken nicht, dass wir sie anhaben.

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