Zahl der Verkehrstoten im Mai 2015 um 4,5 % gestiegen

26. Jul 2015 • News • Statistisches Bundesamt DESTATIS • Statistik • Wirtschaftsstatistik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Finanzdienste • Gesundheit • Tourismus, Freizeit & Sport • Verkehr & Mobilität

Im Mai 2015 kamen in Deutschland bei Verkehrsunfällen nach vorläufigen Ergebnissen 299 Menschen ums Leben. Das waren 13 Verkehrstote mehr als im Mai des Vorjahres (+ 4,5 %). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ging dagegen die Zahl der Verletzten gegenüber dem Vorjahresmonat zurück, und zwar um 7,8 % auf rund 33 600.


Von Januar bis Mai 2015 verloren 1 235 Menschen bei Straßen­verkehrs­unfällen ihr Leben, das waren 3 Personen mehr als in den ersten fünf Monaten des Jahres 2014. Die Zahl der Verletzten verringerte sich in diesem Zeitraum um 5,2 % auf rund 141 200. 

Insgesamt erfasste die Polizei in den ersten fünf Monaten 2015 rund 955 300 Verkehrsunfälle, das entsprach einem Rückgang um 1,4 % gegenüber Januar bis Mai 2014. Davon waren rund 109 200 Unfälle mit Personenschaden (– 5,6 %) und 846 100 Unfälle mit ausschließlich Sachschaden (– 0,8 %).

Verunglückte bei Straßenverkehrsunfällen
Januar bis Mai 2015 
1
1 Vorläufiges Ergebnis.
2 Einschließlich derzeit nach Ländern noch nicht aufteilbarer, erwarteter Nachmeldungen.
Land Verunglückte
Insgesamt Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum
davon
Getötete Verletzte
zusammen Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum
zusammen Veränderung
gegenüber
Vorjahres-
zeitraum
Anzahl in % Anzahl in %
Baden-Württemberg 17 761 – 3,6 171 5 17 590 – 3,6
Bayern 24 354 – 8,1 209 – 17 24 145 – 8,1
Berlin 6 463 2,0 12 – 6 6 451 2,1
Brandenburg 3 857 – 5,2 46 – 15 3 811 – 4,9
Bremen 1 422 – 7,4 5 – 1 1 417 – 7,3
Hamburg 3 767 – 0,3 5 – 3 3 762 – 0,3
Hessen 10 102 – 10,6 86 – 2 10 016 – 10,7
Mecklenburg-Vorpommern 2 475 3,1 34 – 2 2 441 3,2
Niedersachsen 16 079 – 3,6 184 20 15 895 – 3,7
Nordrhein-Westfalen 27 536 – 9,6 189 9 27 347 – 9,7
Rheinland-Pfalz 6 878 – 5,7 70 11 6 808 – 5,9
Saarland 2 033 – 2,7 14 2 2 019 – 2,8
Sachsen 6 214 – 1,2 64 – 4 6 150 – 1,1
Sachsen-Anhalt 3 820 – 3,9 54 0 3 766 – 4,0
Schleswig-Holstein 5 819 – 1,4 39 – 4 5 780 – 1,3
Thüringen 3 278 5,0 47 4 3 231 4,9
Deutschland 2 142 369 – 5,2 1 235 3 141 159 – 5,2

Weitere Auskünfte gibt:
Gerhard Kraski,
Telefon: +49 611 75 2687,

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