Sparbuch bleibt das am meisten verbreitete Sparprodukt in Österreich

20. Okt 2020 • News • GfK Austria GmbH • Marktforschung • Trendforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Finanzdienste • Bau & Wohnen

Das Sparbuch bleibt das am meisten verbreitete Sparprodukt in Österreich. Die aktuelle Studie von GfK zeigt das allgemeine Interesse an diversen Spar- und Anlageformen - unabhängig der tatsächlichen Nutzung.


Die beliebtesten Spar- und Anlageformen in Österreich 2014 bis 2020

Der Weltspartag wird heuer aufgrund der aktuellen Corona Situation auf eine ganze Weltsparwoche ausgedehnt. Doch unabhängig von Corona steht die Frage im Raum, wie attraktiv Sparen heutzutage überhaupt noch ist? Rentiert es sich in Niedrigzinszeiten das Geld noch in klassische Sparprodukte zu investieren?

Sparbuch in der Beliebtheitsskala stark gesunken

Betrachtet man das allgemeine Interesse an diversen Spar- und Anlageformen - unabhängig der tatsächlichen Nutzung - so wird schnell klar, dass das klassische Sparbuch schon lange seine Hochblütezeit überschritten hat. Noch vor 10 Jahren stuften die ÖsterreicherInnen den Klassiker des Sparens als die interessanteste Möglichkeit Geld zu investieren ein. Rund jeder Zweite gab dies im Jahr 2010 an. Zehn Jahre später hat sich das Bild deutlich gewandelt: Herr und Frau Österreicher setzen auf feste Werte und schenken ihr Interesse primär Immobilien oder auch dem Gold. Das Sparbuch selbst rutscht mittlerweile auf die hinteren Ränge der Beliebtheitsskala: Lediglich jeder Sechste stuft das Sparbuch noch als interessante Anlagemöglichkeit ein.

Weitere Themen in der Studie

Link zur Studie auf der Website von GfK Austria

Studiensteckbrief

Seit 2017 werden jährlich 2.000 Österreicher (ab 15 Jahren) hinsichtlich ihres Interesses an Spar- und Anlageformen – unabhängig von der eigenen Nutzung – befragt. Das “GfK Stimmungsbarometer” wird quartalsweise ausgewertet und veröffentlicht. Nachdem die Befragungsmethodik Anfang 2017 auf reine Online-Interviews umgestellt wurde, wurden die dargestellten Trenddaten der Jahre 2014 bis 2016 auf Basis OnlineInterviews neu berechnet, sodass die Vergleichbarkeit der Zeitreihe weiter gewährleistet ist.

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