Rückenwind hilft textilen Bodenbeläge in Westeuropa vom Fleck

28. Mai 2017 • News • Interconnection Consulting • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Marktanalyse • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Der Markt für textile Bodenbeläge steigt in Westeuropa weiterhin moderat an. 2016 lag das Absatzplus bei 0,8%. In den nächsten Jahren soll das Wachstum noch ein wenig stärker zulegen. In einer neuen Studie rechnet Interconnection Consulting mit einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg in den untersuchten Ländern (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, Belgien, Schweiz, Österreich, Italien) von 2,0% bis zum Jahre 2020.


Deutschland und Großbritannien sorgen für positive Verhältnisse

Noch geringer als der Absatz stieg der Umsatz im letzten Jahr (+0,5%). Textile Bodenbeläge verlieren gegenüber anderen Arten von Bodenbelägen an Terrain und Marktanteilen. Dies führt auch dazu, dass trotz des Rückenwindes der europäischen Bauindustrie, der erwartete Anstieg auch in Zukunft nur äußerst gedämpft ausfällt, erklärt Marta Kushlyk, Autorin der Studie. Dabei hilft den textilen Bodenbelägen derzeit die gute Konjunktur der Bauwirtschaft, die vor allem in den größten Märkten für die Branche – in Deutschland und Großbritannien – für positive Impulse sorgten. Im letzten Jahr konnten alle untersuchten Länder bis auf Italien und Österreich eine positive Absatzentwicklung verbuchen.

Tufting dominiert Produktsegmente

Tufting-Beläge (Tuften bezeichnet ein Verfahren zur Teppichherstellung, bei dem die Fäden durch Einnadeln in ein Trägergewebe befestigt werden) dominieren den Markt. 7 von 10 verkauften Textilbodenbeläge werden mit diesem Verfahren hergestellt. An zweiter Stelle befinden sich die gewebten Textilteppiche. Noch häufiger als auf dem Gesamtmarkt ist der Tufting-Boden im Wohnbereich anzutreffen. Im Nicht-Wohnbereich wiederum, gibt es ein Kopf an Kopf-Rennen zwischen den Tufting-Bodenbelägen und den Teppichfliesen. Beide bringen es in diesem Segment auf einen Anteil von 39%.

Nicht-Wohnbau holt auf

Der Großteil des Absatzes wird noch immer aus dem Wohnbau lukriert, jedoch mit sinkender Tendenz. Der Nicht-Wohnbau holt demgemäß immer stärker auf und hält bereits bei einem Anteil von 47,4%. Bis 2020 soll sich dieser bis auf 48% erhöhen. Im Nicht-Wohnbereich sind es vor allem Büros, die eine gesteigerte Nachfrage nach Textil-Bodenbelägen zeigen. Ein weiterer Bereich mit steigenden Marktanteil sind auch öffentliche Gebäude. Sinkende Anteile gibt es im Gesundheitsbereich und bei Schulen und Kindergärten zu verzeichnen.

Marktkonzentration gering

Der Markt für textile Bodenbeläge ist traditionell nicht sehr konzentriert. Vor allem regionale Größen dominieren Produktion und Absatz. So kommt es, dass auch die größten Produzenten in dieser Branche europaweit einen Marktanteil von weit unter zehn Prozent vorweisen. Große Unternehmen sind Balta, Interface, Condor, Desso und Vorwerk.

Marktentwicklung 2014 bis 2020

Der Markt für textile Bodenbeläge steigt in Westeuropa weiterhin moderat an. 2016 lag das Absatzplus bei 0,8%. In den nächsten Jahren soll das Wachstum noch ein wenig stärker zulegen. In einer neuen Studie rechnet Interconnection Consulting mit einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg in den untersuchten Ländern (Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Niederlande, Belgien, Schweiz, Österreich, Italien) von 2,0% bis zum Jahre 2020.

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