Massives Umsatzminus bei Vorgedämmten Versorgungsleitungen

28. Sep 2015 • News • Branchenradar • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Branchenstudien • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Der Markt für Vorgedämmte Versorgungsleitungen schrumpfte in Österreich im Jahr 2014 um zwölf Prozent geg. VJ. Verantwortlich dafür ist nicht zuletzt der Investitionsrückstau bei neuen Fern- und Nahwärme-Kraftwerken, wie aktuelle Daten im BRANCHENRADAR „Vorgedämmte Versorgungsleitungen in Österreich 2015“ zeigen


Der Herstellerumsatz mit Vorgedämmten Versorgungsleitungen sank im Jahr 2014 um 12,1 Prozent geg. VJ auf nunmehr 35,5 Millionen Euro. Rund 70% der Erlöse entfallen auf Stahlrohre.

Verantwortlich dafür war im Wesentlichen ein deutlicher Rückgang bei der Errichtung neuer Wärmekraftwerke. Und dafür gab es mehrere Gründe. Zum einen etwa die vergleichsweise tiefen Energiepreise, die nicht nur die Investitionstätigkeit der Wärmeanbieter grundsätzlich bremsten, sondern insbesondere Fern- und Nahwärme aus Biomasse unwirtschaftlich machten. Zum anderen bremsen auch die geänderten Förderbestimmungen den Neubau aus, zumal diese die zentrale Erzeugung von Wärme mittels fossiler Brennstoffe nahezu ausschließen.

Auch für die kommenden Jahre geht der BRANCHENRADAR von einem sinkenden Marktvolumen aus. Für heuer erwartet man ein Minus von rund neun Prozent geg. VJ, nächstes Jahr sogar von zwölf Prozent geg. VJ. Mit Ausnahme von Wien entwickeln sich alle Bundesländer negativ.

Tabelle: Marktentwicklung Vorgedämmte Versorgungsleitungen total in Österreich | Herstellerumsatz in Mio. Euro

Umsatz in Mio. Euro

2011

2012

2013

2014

Vorgedämmte Versorgungsleitungen

-

-

40,4

35,5

Quelle: BRANCHENRADAR Vorgedämmten Versorgungsleitungen in Österreich 2015

Die Berechnung wurde mit aller gebotenen Sorgfalt - aber ohne Gewähr - erstellt.

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