Kampf gegen Steuerhinterziehung hilft den POS-Systemen europaweit

07. Jan 2019 • News • Interconnection Consulting • Branchenstudien • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik • Marktanalyse • Finanzdienste • Online & IKT & Elektronik • Handel & Dienstleistung • Produktion

Der Markt für Registrierkassensysteme bzw. POS-Systeme wächst in Europa, aufgrund der steigenden Nachfrage, die wiederum durch neue fiskale Regeln angeheizt wurde. Insgesamt wird die Branche ihren Absatz bis 2021 um 6,3% jährlich steigern können, wie eine Studie von Interconnection Consulting zeigt.


Lebensmitteleinzelhandel unter der Lupe

Neue Vorschriften in den Ländern Deutschland, Frankreich und Polen verpflichten viele Firmen, die mit Bargeldtransaktionen arbeiten zur Anschaffung von POS-Systemen. Diese Vorschriften wurden implementiert, um Steuerhinterziehung der Einzelhändler zu unterbinden. Gerade der Bereich des Lebensmitteleinzelhandels sowie Restaurants und Hotels waren die Bereiche, die am meisten von den neuen Regulierungen betroffen waren, so war es auch kein Wunder, dass 2017 im Lebensmitteleinzelhandel sowie im Restaurant & Hotel-Bereich 36,4% respektive 26,3% aller POS-Systeme vertrieben wurden.

Hohe Wachstumsraten

Die fünf untersuchten Länder (Deutschland, Benelux, Frankreich, Großbritannien, Polen) erreichen zum Teil hohe Wachstumszahlen. In Deutschland und Polen beträgt die Wachstumsrate im Absatz 11,2%, in den Benelux-Ländern liegt dieser Wert bei 5,4%, in Großbritannien bei 8,6% und in Frankreich bei 3,7%. Insgesamt lag das Marktvolumen 2017 bei 673,6 Mio. Euro, was einen Anstieg von 9,5% gegenüber 2016 ausmachte. Mit 517.183 verkaufter Einheiten und einem Wachstum von 7,9% wurde im Vorjahr erstmals die halbe Million Schallmauer übertroffen. Von den Änderungen in der Legislative profitierten vor allem die Top-Ten-Unternehmen, die ihren Anteil von 78,8% auf 79,4% erhöhen konnten. Die wichtigsten Player sind in alphabetischer Reihenfolge HP, NCR, Sharp, Toshiba Tec, Wincor Nixdorf.

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