Jeder vierte Deutsche ist ein Sportmuffel

28. Sep 2017 • News • SPLENDID RESEARCH • Marktforschung • Gesundheit • Tourismus, Freizeit & Sport • Handel & Dienstleistung

Sport steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern trägt auch zu einem gesunden Lebensstil bei. Mit den Sportgewohnheiten der Deutschen, aber auch den Ausreden der Deutschen, die keinen Sport treiben, setzt sich eine aktuelle Befragung auseinander. Denn immerhin jeder vierte Deutsche treibt keinen Sport.


port steigert nicht nur das Wohlbefinden, sondern trägt auch zu einem gesunden Lebensstil bei. Mit den Sportgewohnheiten der Deutschen, aber auch den Ausreden der Deutschen, die keinen Sport treiben, setzt sich eine aktuelle Befragung auseinander. Denn immerhin jeder vierte Deutsche treibt keinen Sport.

Sporttreibende betätigen sich in der Regel an zwei bis drei Tagen in der Woche sportlich. Der Hauptgrund, ein sportliches Leben zu führen, ist sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen der Wohlfühlaspekt (64 Prozent). Stressabbau landet mit 49 Prozent bei beiden Geschlechtern auf dem zweiten Platz. Bei den Frauen ist außerdem die Gewichtsabnahme ein wichtiger Grund (44 Prozent), um sich sportlich zu betätigen. Der Faktor Spaß vervollständigt bei den Männern mit 47 Prozent die Top 3. Ferner wird deutlich: Junge Deutsche schwitzen vor allem für ein attraktives Äußeres, die Älteren für die Gesundheit. Dies treibt vier von zehn Deutschen regelmäßig zum Sport.

Gleichwohl treibt gut ein Viertel der Deutschen keinerlei Sport. Bei der Suche nach den Gründen stieß das Hamburger Institut auf eine ausgeprägte Lethargie der Betroffenen: Bequemlichkeit und Lustlosigkeit verhindern allzu oft die körperliche Aktivität. Bemerkenswert ist dabei, dass insbesondere die jungen Deutschen oftmals einfach zu faul sind, um Sport zu treiben. Über 60 Prozent der jungen Sportmuffel scheitern hieran. Ältere Bundesbürger verzichten zwar häufiger komplett auf sportliche Betätigung, jedoch aus völlig anderen Gründen. Bei ihnen sind es öfter Krankheiten und Gebrechen, die ein Training verhindern. Nicht zuletzt hängt die sportliche Betätigung aber auch vom Geldbeutel ab: Personen mit höherem Einkommen geben häufig an, keine Zeit für Sport zu haben.

Ein weiterer Aspekt, der die Lust am Sport maßgeblich beeinflusst, ist die Wahl der richtigen Sportart. Die deutschen Sportler sind sich einig, dass vor allem Radfahren und Schwimmen Spaß bereitet. Andere Sportarten haben ebenfalls ihre Fans, aber auch Personen, die sie als Quälerei empfinden. Joggen, die am häufigsten ausgeübte Sportart, hat zugleich mit 14 Prozent einen hohen Anteil an Personen, die überhaupt keine Freude daran haben – hier besteht Potenzial, sich eine Sportart zu suchen, die mit mehr Spaß ausgeübt wird. Die älteren Mitbürger machen es vor: Sie gehen häufiger Wandern statt zu Joggen.

Insgesamt sind die Gründe für oder gegen Sport sehr individuell und es stehen nahezu unendliche Angebote bereit. Daher kann der Sparfuchs unter den Sportlern sogar bewusst Sportarten ausprobieren, die günstig zu betreiben sind. So sind etwa Fußball oder Radsport (je nach Ausrüstung) deutlich schonender fürs Portemonnaie, als beispielsweise Wintersport oder auch die meisten Fitnessstudio-Mitgliedschaften.

Marktforschung wird immer komplexer – Jahr für Jahr. Gut, dass es die Gelegenheit gibt, über neue Themen nicht nur zu lesen, sondern sie praxisnah zu erleben. Kontakte in die ganze Welt zu knüpfen. Bestehende Kontakte zu intensivieren