Indoor Farming mit Lebensmitteln und Fisch

17. Mai 2016 • News • TRENDONE • Trendforschung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Umwelt & Ökologie • Essen & Trinken • Produktion

Der Bedarf nach Lebensmitteln wird rasant anwachsen. In Zukunft gilt es in der Landwirtschaft effektiver, nachhaltiger und ressourcenschonender zu produzieren. Ein innovativer Lösungsansatz ist Aquaponics: Indoor Farming mit Lebensmitteln und Fisch


Ein Grund für die positiven Zukunftsaussichten für Indoor-Farming-Lösungen ist neben dem Wachstum der Weltbevölkerung auch der Klimawandel. Indoor-Farmen sind unabhängig von Wettereinflüssen und stellen ein konstantes Klima für die Pflanzen zur Verfügung. So werden Ernteausfälle verhindert und es kann saisonunabhängig angebaut werden. Außerdem können Indoor-Farmen Nahrungsmittel dort produzieren, wo sie gebraucht werden: in den Städten. Durch eine vertikale Anordnung der Pflanzregale können auf kleinem Raum große Flächen bewirtschaftet werden. Lange Transportwege und Kühlung entfallen somit. Ein Beispiel für ein urbanes Indoor-Farming-Start-up ist Infarm, das in Berlin ein Urban-Farming-Labor betreibt.

Aquaponics: Indoor Farming mit Lebensmitteln und Fisch

Aquaponische Verfahren kombinieren Fisch- und Gemüseproduktion. Das verbindende Element ist das Wasser – die Nutzpflanzen werden in einer Hydrokultur kultiviert. Durch eine Umwandlung der Fischausscheidungen in Nitrat, der den Pflanzen als Dünger dient, und die Nutzung von Pflanzenresten als Fischfutter entsteht ein Nährstoffkreislauf. So werden auf relativ geringem Raum ressourcenschonend – wenn man vom Wärmebedarf von Aquaponic-Anlagen absieht – viele Nahrungsmittel produziert.

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