Höchste Fensterpreise im Burgenland

25. Mär 2021 • News • Interconnection Consulting • Branchenstudien • Marktdaten • Marktforschung • Wirtschaftsstatistik • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Die Fensterpreise in Österreich zeigen große Unterschiede, wie ein Mystery-Shopping-Test von Interconnection Consulting ergab. Insgesamt wurden dabei 18 Fensterhersteller unter die Lupe genommen.


Erhöhte Sicherheit und bessere Wärmedämmung erhöhen die Preise der Fenster. Darüber hinaus gibt es auch geografische Preisunterschiede. So müssen die Burgenländer am tiefsten in die Tasche greifen.

Sicherheitsaufschlag für Fenster

Mit 558,7 Euro liegt Burgenland beim Preis von PVC-Fenstern an erster Stelle. Neben dem Spitzenreiter liegen auch Vorarlberg, Salzburg und Niederösterreich noch über dem österreichweiten Durchschnittspreis von 492,1 Euro. Der Aufpreis für erhöhte Sicherheit (erhöhte Sicherheit beim Fenster, sperrbare Griffe) lag im PVC-Segment bei rund 22 Prozent. Die niedrigsten Angebotspreise bei PVC-Fenstern mit unter 400 Euro wurden in Wien erstellt. Ganz anders ist die Situation bei Holz/Alu-Fenster wo Wien das Preisspektrum mit einem Durchschnittspreis von 969,1 Euro anführt. Schlusslicht ist in diesem Segment die Steiermark mit rund 745 Euro. Für erhöhte Sicherheit muss man bei Holz/Alu durchschnittlich rund 13 Prozent mehr ausgeben als für die Basissicherheit.

Große Unterschiede bei der Montage

Die durchschnittlichen Montagekosten lagen bei 3.042 Euro, wobei die Preisspanne zwischen den Bundesländern sehr stark divergierte. Vorarlberg lag mit über 5.300 Euro an der Spitze und Wien mit knapp über 1.650 Euro am letzten Platz. Nur jeder Fünfte Anbieter gewährt auch Rabatte. „Von den rund 80 Prozent, die keinen Rabatt gewähren, würden 15,7% einen Rabatt nur nach einem persönlichen Gespräch bzw. beim Vertragsabschluss anbieten oder bei Gegenangeboten. „Neben den Sicherheitsfeatures ist es aber auch die Marke, die einen entscheidenden Einfluss auf den Preis spielt, wie die Studie deutlich zeigt“, erklärt Panorea Kaskani, Autorin der Studie abschließend.

Studienauszug: Fenster in Österreich

COVID-19 versetzt nicht nur die Welt in Angst und Schrecken, sondern auch den Fenstermarkt im DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) für die nächsten Jahre in eine Rezession. Für das Jahr 2020 wird in der Fensterbranche der DACH-Region ein Absatzrückgang von 7,2 Prozent prognostiziert. Zwischen 2019 und 2023 wird der durchschnittliche jährliche Absatzrückgang einen Prozentpunkt betragen, wie eine neue Studie von Interconnection Consulting zeigt.

Aktuelle Studien von Interconnection Consulting zum Markt für Fenster

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