Fertighausbranche in Deutschland wächst schneller als gesamter Wohnbaumarkt

14. Feb 2018 • News • Interconnection Consulting • Branchenstudien • Wirtschaftsstatistik • Bau & Wohnen • Produktion

In Deutschland erlebt der Fertighausmarkt einen regelrechten Boom. Die Absatzmenge erhöhte sich im vergangenen Jahr um 7,2%. Dies ist nicht dem allgemeinen Aufschwung in der Bauwirtschaft allein zu verdanken, sondern auch dem steigenden Marktanteil von Fertighauslösungen im Wohnbau. Mittlerweile beträgt der Anteil 20,4% und liegt damit so hoch wie noch nie, wie Interconnection Consulting in einer neuen Studie zeigt.


Durchschnittspreise steigen leicht

Mit dem generellen Aufschwung der Bauwirtschaft und den steigenden Durchschnittspreisen nehmen die Umsätze der Fertighausbranche um 8,3% zu. Die hohe Nachfrage nach Schlüssel- bzw. belagsfertigen Häusern und die energieeffizienten Bauten, die mittlerweile Standard in der Fertighausbranche geworden sind, feuern dies Preisentwicklung weiter an. 2017 ist der Preis um 1,0% im Vergleich zum Vorjahr angestiegen. In den nächsten Jahren wird von einem weiteren Preisanstieg von etwa 1,0 bis 2,5% ausgegangen.

Reihenhäuser verlieren an Boden

Belags- und schlüsselfertige Häuser entwickeln sich 2017 deutlich besser als Ausbauhäuser. Der Anteil belagsfertiger Häuser blieb mit 38,7% stabil. Schlüsselfertige Häuser erreichten 2017 einen Anteil von 36,0%. Nur rund ein Viertel alle Bauten (25,3%) werden ausbaufertig übergeben – Tendenz sinkend. Die steigenden Baugenehmigungen in den vergangenen Jahren spiegeln sich auch am deutschen Fertighausmarkt wider. Die Bereiche Zweifamilienhäuser und mehrgeschossiger Wohnbau haben im Vergleich zu den Reihenhäusern deutlich besser abgeschnitten. Der hohe Anspruch an Individualität führt dazu, dass die Reihenhäuser im letzten Jahr nur ein unterdurchschnittliches Wachstum von 4,7% erzielten. Insgesamt dominieren jedoch die Einfamilienhäuser mit einem Marktanteil von 83,2% und einem überproportionalen Wachstum.

Belags- und schlüsselfertige Häuser entwickeln sich 2017 deutlich besser als Ausbauhäuser. Der Anteil belagsfertiger Häuser blieb mit 38,7% stabil. Schlüsselfertige Häuser erreichten 2017 einen Anteil von 36,0%. Nur rund ein Viertel alle Bauten (25,3%) werden ausbaufertig übergeben – Tendenz sinkend. Die steigenden Baugenehmigungen in den vergangenen Jahren spiegeln sich auch am deutschen Fertighausmarkt wider. Die Bereiche Zweifamilienhäuser und mehrgeschossiger Wohnbau haben im Vergleich zu den Reihenhäusern deutlich besser abgeschnitten. Der hohe Anspruch an Individualität führt dazu, dass die Reihenhäuser im letzten Jahr nur ein unterdurchschnittliches Wachstum von 4,7% erzielten. Insgesamt dominieren jedoch die Einfamilienhäuser mit einem Marktanteil von 83,2% und einem überproportionalen Wachstum.

Marktkonzentration steigt

Die Marktkonzentration der Top 10 Player nahm 2017 weiter zu und erreichte eine Höhe von 37,1%. Eine dominierende Stellung am deutschen Fertighausmarkt nimmt der Konzern Deutsche Fertighaus Holding ein, der mit seinen Marken „Mass“, „Okal“ und „Allkauf“ wieder ein Marktanteilwachstum von 5,8% verzeichnen konnte. Die vierte Marke – die Massivhaus-Vertriebslinie „Eis Stein Haus“ – wurde 2017 nach zwei stagnierenden Jahren eingestellt.

Das IC Markettracking Fertigteilhäuser ist für für folgende Märkte verfügbar:

Deutschland, Österreich, Europa

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