Baugenehmigungen im Wohnbau Q1 2016 um 30,6 % gegenüber Vorjahreszeitraum gestiegen

24. Mai 2016 • News • Statistisches Bundesamt DESTATIS • Statistik • Wirtschaftsstatistik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Bau & Wohnen • Branchenübergreifend

Im ersten Quartal 2016 wurde in Deutschland der Bau von insgesamt 84.800 Wohnungen - davon 71.200 Neubauwohnungen - genehmigt. Einen höheren Wert hattes es zuletzt 2014 gegeben. Von Januar bis März 2016 wurden 30,6 Prozent oder knapp 20.000 mehr Baugenehmi­gungen von Wohnungen erteilt, als in den ersten drei Monaten 2015.


Baugenehmigungen von Wohnungen nach Gebäudearten

71.200 Neubauwohnungen in Wohngebäuden (+ 28,3 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Dieser starke Zuwachs zeigte sich gleichermaßen in allen Gebäudearten, und zwar in Einfamilienhäusern (+23,0 % beziehungsweise +4.700 Wohnungen), in Zweifamilienhäusern (+26,8 % beziehungsweise +1.200 Wohnungen) und in Mehrfamilienhäusern (+23,7 % beziehungsweise +6.800 Wohnungen). Die Baugenehmigungen für Wohnungen in Wohnheimen haben sich mehr als verdoppelt (+146,8 % beziehungsweise +3.100 Wohnungen). Zu dieser Kategorie zählen unter anderem Flüchtlingsunterkünfte. Die Zahl der genehmigten Um- und Ausbaumaßnahmen an bestehenden Gebäuden, die zu neuen Wohnungen führten, erreichte von Januar bis März 2016 mit 12.500 Wohnungen den höchsten Wert seit dem ersten Quartal des Jahres 1997 (14.400). 

 

Baugenehmigungen im monatlichen Zeitverlauf 2010-2016

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