Auslagerungen beflügeln Facility Services in Österreich 2018

30. Nov 2018 • News • Interconnection Consulting • Branchenstudien • Marktdaten • Marktanalyse • Bau & Wohnen • Handel & Dienstleistung • Produktion

Der Markt für externe Facility Services in Österreich wird 2018 um 4,5% ansteigen. Gerade der Boom bei Bürogebäudedienstleistungen lässt das Marktvolumen für die Branche deutlich anwachsen. Auch in Zukunft wird dieser Trend zu einer weiteren Steigerung bei externen Immobiliendienstleistungen führen. Bis 2021 wird die Branche daher um durchschnittlich 4,6% jährlich ansteigen.


Das IC Market Tracking Facility Services analysiert den Markt für Facility Services sowie die Unternehmen dieser Branche. Der Report bietet detaillierte Marktzahlen und Prognosen zum Gesamtmarkt wie zu den verschiedenen Segmenten bzw. Subsegmenten.

Der Markt für externe Facility Services in Österreich wird 2018 um 4,5% ansteigen. Gerade der Boom bei Bürogebäudedienstleistungen lässt das Marktvolumen für die Branche deutlich anwachsen. Auch in Zukunft wird dieser Trend zu einer weiteren Steigerung bei externen Immobiliendienstleistungen führen. Bis 2021 wird die Branche daher um durchschnittlich 4,6% jährlich ansteigen.

Büros geben Gas

Der Markt für externe Facility Management Dienstleistungen wird bis ins Jahr 2021 auf fast 6,7 Mrd. Euro ansteigen und damit die internen Services immer stärker verdrängen: Dies hat mehrere Gründe: Die Konzentration auf das Kerngeschäft in allen Bereichen fördert die Auslagerung. Neue Technologien erfordern neue Arten der Wartung und Pflege auch wenn nur ein Teil der Anbieter diese Möglichkeiten anbieten. Das Kundensegment Bürogebäude ist 2017 mit einem Wachstum von 6,2% der größte Treiber für externe Dienstleistungen rund um die Immobilie. Die Dynamik ist besonders frappant, da sich das Segment in den Jahren davor stark unterdurchschnittlich entwickelte. Mit der Dynamik konnten die Büros in Bezug auf die Wachstumsgeschwindigkeit zur Industrie nicht nur aufschließen, sondern sie sogar überholen (6,2% zu 4,6%).

Technische Services auf Überholspur

Erneut schnitten die technischen Dienstleistungen am besten ab und verzeichneten einen Anstieg von 6,3%. Der große Bedarf erklärt sich einerseits durch die anhaltende Auslagerung von Tätigkeiten und andererseits durch die in der brummenden Wirtschaft steigende Produktions-, Handels- und Logistiktätigkeiten. Längerfristig werden die technischen Services auf Kosten der derzeit dominanten infrastrukturellen Services Umsatzzuwächse erleben. Bei infrastrukturellen Services waren die Entwicklungen der Subsegmente sehr unterschiedlich. Während die Gebäudereinigung stark zulegte (+4,6%) lag das Plus beim Catering bei nur 3,2%. Auch im anderen großvolumigen Subsegment Sicherheit betrug das Wachstum unterdurchschnittliche 3,3%. „Seit 2016 laufen immer noch Verträge aus, die im Zuge der Flüchtlingskrise geschlossen worden waren“, erklärt Tobias Stickelberger, Autor der Studie. Das generelle Sicherheitsbedürfnis hat hingegen unter den Kunden keineswegs abgenommen. Jedoch steigen die Anforderungen an die Qualifikationen, sodass längst nicht jeder Auftrag im vollen Umfang abgewickelt werden kann, weil dazu das Personal fehlt, erklärt Stickelberger. Das größte Subsegment im Infrastrukturmanagement ist nach wie vor die Gebäudereinigung mit einem Volumen von 1,7 Mrd. Euro vor Sicherheit mit 652 Mio. Euro und Catering mit 608 Mio. Euro. Derzeit liegt der Anteil der Infrastruktur-Services bei 61,0% vor den technischen Services mit 32,7% und den kaufmännischen Services mit 6,4%.

Link zur Studie

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