7,55 Millionen bezogen Ende 2014 Mindestsicherung

01. Dez 2015 • News • Statistisches Bundesamt DESTATIS • Statistik • Wirtschaftsstatistik • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Gesundheit • Arbeitswelt

Ende 2014 erhielten in Deutschland 9,3 % der Bevölkerung soziale Mindestsicherungsleistungen. Damit stiegen sowohl die Anzahl als auch der Anteil der EmpfängerInnen an der Gesamtbevölkerung gegenüber 2013 (7,38 Millionen oder 9,1 %) leicht an. Im Jahr 2012 hatte lag Zahl der BezieherInnen von Transferleistungen bei 7,25 Millionen Menschen (oder 9,0 %).


In Berlin (19,3 %) und Bremen (17,5 %) waren die meisten Menschen auf Leistungen der sozialen Mindestsicherung angewiesen. Die geringsten Inanspruchnahme wiesen in Bayern (4,7 %) und Baden-Württemberg (5,3 %) aus.

Ende 2014 waren die Menschen in Berlin (19,3 %) und Bremen (17,5 %) am häufigsten auf Leistungen der sozialen Mindestsicherung angewiesen. Am geringsten war die Inanspruchnahme in Bayern (4,7 %) und Baden-Württemberg (5,3 %).

Die Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung für Arbeitsuchende stellten weiterhin die größte Gruppe von Empfängern sozialer Mindestsicherungsleistungen. Ende Dezember 2014 betrug deren Anzahl 6,03 Millionen. Die Anzahl der Berechtigten von Mindestsicherungsleistungen im Rahmen der Sozialhilfe („Hilfe zum Lebensunterhalt“ und „Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung“) lag bei 1,14 Millionen. 

Die nächst größere Gruppe ist die der Leistungsberechtigten von Regelleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Ende 2014 lag deren Zahl bei 362 900. Von allen Teilgruppen der Leistungsbezieher von Mindestsicherungsleistungen ist deren Anzahl im Vergleich zum Vorjahr absolut und relativ am stärksten gewachsen und zwar um 138 000 oder 61,3 %.

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