47 Prozent der Deutschen sagen der Islam gehört zu Deutschland

30. Okt 2015 • News • PRESSEPORTAL • Pressemeldung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft • Religion

Für 61 Prozent der Deutschen haben Religion und Glaube in ihrem Leben keine oder nur geringe Bedeutung - im Osten Deutschlands gilt das sogar für 83 Prozent (im Westen liegt der Wert bei 57 Prozent), nur für zwölf Prozent der Befragten hat ihr Glaube sehr große Bedeutung. Dazu befragt, ob der Islam zu Deutschland gehöre, antworteten 47 Prozent der Befragten mit Ja. Bei den 14- bis 29-Jährigen finden 65 Prozent, dass der muslimische Glaube ein Teil unseres Landes ist.


Das sind die Ergebnisse einer exklusiven Forsa-Umfrage im Auftrag von HÖRZU zum Start der HÖRZU-Serie "Die fünf großen Weltreligionen", in der von Ausgabe 45 an Buddhismus, Islam, Judentum, Hinduismus und Christentum vorgestellt werden.

46 Prozent der Deutschen sind gegenteiliger Ansicht, hier stellen die Älteren den größten Anteil: 56 Prozent der über 60-Jährigen meinen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört. Derzeit leben etwa vier Millionen Muslime bei uns.

Gleichzeitig sieht mit 64 Prozent der größte Teil der Bevölkerung in der Vielfalt der Religionen eine Bereicherung für die deutsche Gesellschaft. Auch hier sind die 14- bis 29-Jährigen mit 73 Prozent führend. Bei Katholiken und Protestanten liegt der Prozentsatz mit 68 gleichauf. Insgesamt finden 27 Prozent der Deutschen, dass unterschiedliche Glaubensrichtungen keine Bereicherung darstellen.

Weitere Ergebnisse der repräsentativen Umfrage, an der am 12./13. Oktober 1000 Personen teilnahmen, lesen Sie in der HÖRZU-Ausgabe 45, die vom 30. Oktober an im Handel ist.

Alle Informationen und Zitate nur bei Nennung der Quelle HÖRZU frei.

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