Wirkung der Online-Bewertungen bei der Hotelauswahl in Österreich

Pia Steurer aus dem Studiengang Media- und Kommunikationsberatung der FH St. Pölten beschäftigt sich im Rahmen ihrer Masterarbeit mit der Frage, ob Hotelbewertungen anderer KonsumentInnen mittlerweile wichtiger sind als Hotelsterne. Das sowohl qualitativ wie auch quantitativ ausgelegte Forschungsdesign beschäftigte sich in einem ersten Schritt mit den inhaltlichen Dimensionen deutschsprachiger Reisebewertungen. Diese bildeten ferner die theoretische Basis für die weitere quantitative Auswertung.

Anbieter: MindTake Research
Veröffentlicht: Jul 2021
Autor: Pia Steurer
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Handel & Dienstleistung • Marketing & Medien • Online & IKT & Elektronik • Tourismus, Freizeit & Sport
Tags: Hotels • Online Marketing • Onlinebewertung • Tourismus

 

Die Basis: Worüber wird geschrieben?

Die qualitative Inhaltsanalyse (n = 150) der auf Tripadvisor und booking.com veröffentlichten Bewertungen zeigte dabei folgendes Bild:

Onlinebewertungen  von Hotels in Österreich 2021

Von den insgesamt 11 analysierten Kategorien wurden die vier Dimensionen Personal, Verpflegungsleistungen, Location und Zimmer in über 50% der untersuchten Bewertungen artikuliert. Auffallend war auch, dass Tripadvisor-Bewertungen im Durchschnitt fast doppelt so lang ausfielen und folglich auch mehr Bewertungskategorien insgesamt abdeckten.

Worauf achten die Konsumentinnen und Konsumenten?

Inwiefern österreichische Reisende diesen Beobachtungen Aufmerksamkeit schenken, wurde im Rahmen der quantitativen Erhebung abgefragt. Dafür wurden die in der Inhaltsanalyse verwendeten Kategorien den Befragten vorgelegt und deren Bedeutung auf einer 7-stufigen Skala erfasst (1 = "achte gar nicht darauf", 7 = "achte sehr darauf"). Sauberkeit (M = 6,41), gefolgt von Anmerkungen zum Badezimmer (M = 6) und dem Komfort des Bettes (M = 5,80) rangieren hier auf den ersten drei Plätzen, Anmerkungen zu einem etwaigen Fitnesscenter hingegen auf dem letzten Platz (M = 2,62).

Themen in der Studie

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