Umfrage: Weihnachtstrends 2015

Die Studie "Weihnachtstrends 2015" analysiert auf Basis einer Umfrage unter 1000 Deutschen, das Konsum-, Geschenk- und Sparverhalten in der Weihnachtszeit.

Anbieter: Creditplus Bank
Veröffentlicht: Dez 2015
Auftraggeber: CreditPlus Bank AG
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Essen & Trinken • Handel & Dienstleistung • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Ausgaben • Geschenke • Konsum • Sparen • Spenden • Weihnachten

Kernergebnisse der Umfrage

  • Knapp 60 Prozent der Deutschen geben zwischen 100 und 500 Euro für das gesamte Weihnachtsfest aus.
  • Gutes tun zu Weihnachten:16 Prozent der Deutschen planen eine Spende an eine gemeinnützige Organisation.
  • Schenken ist den Deutschen wichtiger als Sparen: An den Gaben für die Liebsten will nur jeder Fünfte den Rotstift ansetzen. Enttäuschte Erwartungen: Jeder Zweite streitet an den Weihnachtstagen.
  • Auch wenn Geld keine Rolle spielt: Ein Viertel der Deutschen feiert Silvester am liebsten zu Hause.

Sogar an Weihnachten wollen viele Deutsche sparen. Das Budget für die besinnliche Zeit schrumpft für jeden Zweiten auf unter 250 Euro. Doch die Deutschen sparen lieber an Glitzer und Glamour als an guten Taten. Geld für Geschenke und Spenden ist bei der Mehrheit noch übrig. Das sind Ergebnisse einer Umfrage der CreditPlus Bank unter 1.000 Bundesbürgern.  58 Prozent der Deutschen geben 100 bis 500 Euro für ihr Weihnachtsfest aus. Die Zahl derjenigen, die weniger als 250 Euro ausgeben wollen hat leicht zugenommen von 46 Prozent (2014) auf 50 Prozent in diesem Jahr. "Die Konsumlaune ist zum Jahresende etwas gedämpfter als noch zu Beginn des Jahres. Auch unser Verbraucherindex zeigt, dass jeder zweite Deutsche derzeit auf größere Anschaffungen verzichtet. Dabei macht das Sparen auch vor Feiertagen nicht halt", sagt Jan W. Wagner, Vorstandsvorsitzender der CreditPlus Bank.  Nicht ohne Geschenke  86 Prozent würden sogar zum Weihnachtsfest weniger Geld ausgeben. Doch obwohl in vielen deutschen Haushalten Sparen angesagt ist, soll es weiterhin unbedingt Geschenke geben. Nur 22 Prozent würden bei Präsenten für ihre Liebsten knausern. Deutlich häufiger wird der teure Restaurantbesuch durch ein selbstgekochtes Essen ersetzt. 41 Prozent der Deutschen gönnen sich auch Weihnachten keine Arbeitspause und stellen sich aus Geldmangel selbst an den Herd. Auch an bunter und blinkender Dekoration wird eher gespart. Jeder Dritte verzichtet auf Lichterketten, leuchtende Weihnachtssterne und glitzernde Rentierschlitten, um Strom zu sparen. Bei 18 Prozent fällt sogar der Weihnachtsbaum weg.  An Weihnachten großzügig  "Für Andere zeigen sich die Deutschen an Weihnachten jedoch großzügig", sagt Wagner. Das betrifft nicht nur Geschenke für Verwandte und Freunde. 58 Prozent der Deutschen wollen zu Weihnachten etwas Gutes tun und spenden. In der stressigen Adventszeit können jedoch die Wenigsten viel Zeit dafür aufwenden. 16 Prozent spenden an eine gemeinnützige Organisation und 13 Prozent füllen den Klingelbeutel ihrer Kirche. Selber in einer Flüchtlingsunterkunft mitanzupacken schaffen dagegen nur vier Prozent. In der Suppenküche oder im Krankenhaus helfen drei Prozent. Dann werden schon eher Geschenke für bedürftige Kinder gepackt (elf Prozent).

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