Umfrage: Steuererhöhungen zur Finanzierung von mehr Sicherheit

Die Terroranschläge in Paris, Länderspiel-Absage in Hannover nach Hinweisen auf Anschläge, akute Warnungen vor weiteren Attacken auch in Deutschland - welche Maßnahmen der Sicherheitsbehörden zur Terrorabwehr halten die Bundesbürger nach den jüngsten Ereignissen für erforderlich?

Anbieter: forsa
Veröffentlicht: Nov 2015
Auftraggeber: RTL/Punkt 12
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung • Pressemeldung
Branchen: Sicherheit • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Anschläge • Polizei • Sicherheit • Sicherheitsbehörden • Steuern • Terror

Ausstattung der Sicherheitsbehörden

45 Prozent der Deutschen meinen (unter den Anhängern der AfD nur 36 Prozent), dass die Sicherheitsbehörden hierzulande nicht ausreichend auf mögliche Anschläge vorbereitet sind. 50 Prozent der Befragten (unter den Anhängern der Linkspartei sogar 74 Prozent) sind hingegen der Meinung, dass die Sicherheitsbehörden alles in allem ausreichend vorbereitet und ausgestattet sind, um ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu gewährleisten.

Überwachung von Hot Spots

Die große Mehrheit der Bundesbürger (65 %) spricht sich laut Umfrage dafür aus, dass Orte, an denen viele Menschen zusammenkommen, wie z.B. Bahnhöfe, Einkaufzentren, Sportstadien oder Weihnachtsmärkte, von deutlich mehr Polizisten überwacht werden als bisher. 31 Prozent - vor allem die Anhänger der Linkspartei (58 %) - halten die bisherige Überwachung an solchen Orten dagegen für ausreichend.

Überwachung islamistischer Gruppen

Einige Experten fordern zur Überwachung von Unterstützern islamistischer Gruppen deutlich mehr Polizeibeamte als bisher. Gut die Hälfte der Bundesbürger (51 %) fände es in Ordnung, wenn zur Finanzierung von mehr Polizei auch höhere Steuern erhoben würden. 42 Prozent sprechen sich gegen höhere Steuern zur Finanzierung von mehr Polizei aus.

Bei Verwendung Quellenhinweis Forsa im Auftrag von RTL/Punkt 12 beachten!

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