Studie: Auswirkungen der Freigabe des Apotheken-Marktes in Österreich

Das österreichische Gesundheitssystem benötigte zuletzt mehr als 33 Milliarden Euro. Einsparungspotentiale gibt es nicht nur bei den Krankenanstalten sondern auch bei Apotheken, zeigt eine aktuelle Studie von KREUTZER FISCHER & PARTNER (KFP)

Anbieter: KREUTZER FISCHER & PARTNER
Veröffentlicht: Okt 2015
Autor: Inna Dana
Preis: kostenlos
Studientyp: Branchenstudien • Marktanalyse • Marktdaten • Wirtschaftsstatistik
Branchen: Gesundheit • Wirtschaft, Politik & Gesellschaft
Tags: Apotheken • Gesundheitspolitik • Gesundheitssystem • Marktliberalisierung

Das österreichische Gesundheitssystem benötigte im Jahr 2014 insgesamt mehr als 33 Milliarden Euro. Rund 25 Milliarden Euro wurden von den Sozialversicherungen aufgebracht, knapp acht Milliarden kamen aus dem Geldbörsel der Privaten Haushalte. Seit dem Jahr 2000 sind die Gesundheitsausgaben um mehr als 50 Prozent gestiegen. Über Einsparungspotentiale wird deshalb seit Jahren diskutiert, manches wurde auch umgesetzt. Nichtsdestotrotz besteht weiterhin Handlungsbedarf.

Weitgehend ungeschoren kamen bisher die öffentlichen Apotheken davon, dabei gibt es speziell hier noch einiges zu heben. Nicht zuletzt, weil der Markt, vor allem im ländlichen Raum, nach wie vor weitgehend vor zu starker Konkurrenz abgeschottet ist. Der einzelnen Apotheke wird über das Instrument der Bedarfsprüfung ein bestimmtes Versorgungsgebiet - in Abhängigkeit von der Bevölkerungsdichte - quasi zugewiesen. Neben den Rauchfangkehrern zählen Apotheken daher zu den ganz wenigen „geschützten Branchen“ in Österreich. Dementsprechend üppig sind auch nach wie vor die Erträge.

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