Share Economy Potenzial für den Einzelhandel in Deutschland

Die Studie „Zukunftstrend Share Economy“ zeigt, dass sich 74 Prozent der Deutschen sich zumindest gelegentlich Dinge bei ihren Freunden oder Verwandten leihen. Ganz vorne mit dabei sind Werkzeuge, Garten- oder Haushaltsgeräte. Neben Freunden und Verwandten wird alternativ auch auf Mietstationen oder den Einzelhandel zurückgegriffen.

Anbieter: YouGov
Veröffentlicht: Nov 2016
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Handel & Dienstleistung • Marketing & Medien • Online & IKT & Elektronik
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Nicht jeder verleiht sein Hab und Gut gerne. Fast jeder Zweite (43 Prozent) gibt zu, Probleme mit dem Verleih zu haben. Umso mehr könnte der Einzelhandel aufgrund dieser Ergebnisse das große wirtschaftliche Potenzial der Share Economy für sich nutzen, das Angebot weiter ausbauen und die Verfügbarkeit verbessern. Die Mehrheit der Nutzer von Sharing-Angeboten kann sich nämlich vorstellen, Dinge im Handel (61 Prozent) auszuleihen. Und unter jenen, die bisher keine Sharing-Angebote nutzen, landet bei der potenziellen Nutzung der Handel ebenfalls mit 43 Prozent weit vorne.

Die Gründe für die Nutzung von Sharing-Angeboten sind vielfältig. Besonders aber stehen finanzielle Aspekte für die Nutzer von Internet-Sharing-Angeboten im Mittelpunkt. Für fast zwei Drittel jener, die schon einmal ein Sharing-Angebot genutzt haben, bietet das Leihen eine Möglichkeit Geld zu sparen. Rund die Hälfte leiht sich Dinge, die sie sich sonst nicht leisten könnte. Weitere 62 Prozent von ihnen sehen im Leihen eine Möglichkeit Dinge zu nutzen, die sie sonst nur selten brauchen. Von jenen, die noch nicht auf ein Internet-Sharing-Angebot zurückgegriffen haben, wird fehlender Bedarf (43 Prozent) als häufigster Grund angegeben. Auch geben 40 Prozent in dieser Gruppe an, sich Gebrauchsgegenstände lieber selbst zu kaufen.

Wichtige Voraussetzungen beim Thema Share-Economy ist ein gewisses Maß an Vertrauen in das Angebot und die Dienstleistungen. Hier sind Einzelhändler, die im Besitz etablierter Marken sind, strategisch im Vorteil. Doch sind alteingesessene Händler überhaupt bereit, ihr Geschäftsmodell zu erweitern? Der Versandhändler Otto hat zumindest angekündigt, zukünftig Fernseher, Waschmaschinen oder Tablets an seine Kunden vermieten zu wollen.

Repräsentative Potential- und Zielgruppenanalyse in Deutschland

Das Angebot an Sharing-Plattformen im Internet ist sehr vielfältig und wächst zunehmend. Aus dem ersten Hype entsteht langsam ein Trend. Und das in den unterschiedlichsten Sparten: Wohnraum, Mobilität, Haushaltsgeräte oder auch Kleidung. 

Die Studie beantwortet u.a. folgende Fragen:

  • Wer genau steckt hinter den Personen, die leihen und wer hinter denen, die selbst verleihen?
  • Inwieweit ist Sharing bereits im Bewusstsein der Bevölkerung? Und inwieweit wird es bereits genutzt?
  • Was genau sind Dinge, die man gern leiht und was sind Dinge, die man niemals leihen würde? 
  • Inwieweit gibt es grundsätzliche Barrieren und welche sind überwindbar? Was stellt Gefahren für den Handel dar?
  • Welche Vorteile werden gesehen und wie ist die generelle Bereitschaft der Bevölkerung zu bewerten?
  • Welche Dinge leiht man gegenwärtig wo und welche Verleihstellen könnte man sich zukünftig vorstellen?
  • Was müssen Sharing Angebote leisten, damit diese genutzt werden, d.h. welche Features sind hierbei entscheidend?
  • Welcher Wandel ist in Zukunft zu erwarten bzw. wie aktiv wird die Bevölkerung zukünftig?

Die Studie im Überblick:

  • Methode: Quantitative Online-Befragung im Deutschen YouGov Online Panel, Befragungslänge: 10 Minuten
  • Zielgruppe & Stichprobe: Bevölkerungsrepräsentative Stichprobe; Stichprobengröße: n = 1.000 deutschlandweit, Alter: 18+
  • Ergebnisbericht: PowerPoint-Bericht mit ca. 40 Seiten, grafische Ergebnisdarstellung zentraler Ergebnisse, Management Summary mit Empfehlungen
  • Tabellen: Excel-Tabellenband mit Darstellung sämtlicher Ergebnisse; umfangreiche Subgruppenanalysen nach Verhalten und Soziodemographie
  • Mögliche Zusatzmodule: Ergebnisworkshop in Ihrem Hause (auf Anfrage); Möglichkeit zu kundenspezifischen Auswertungen (auf Anfrage)

 

Studiensteckbrief

Auf Basis des YouGov Omnibus wurden rund 1000 Personen im Zeitraum vom 16. März bis 23. März 2016 repräsentativ befragt. 

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