Einkaufen unter Zeitdruck - Panikkäufe in Deutschland 2016

Die Umfrage untersucht Panikkäufe im deuztschen Modehandel. Eine wichtige Einladung erhalten und nichts Passendes zum Anziehen da? Mehr als ein Drittel der Deutschen hat schon mal unter Zeitdruck einen Kleidungseinkauf getätigt – bei den Männern sind es 30 Prozent, bei den Frauen 44 Prozent.

Anbieter: RetailMeNot
Veröffentlicht: Nov 2016
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktforschung
Branchen: Handel & Dienstleistung • Marketing & Medien • Mode & Lifestyle • Online & IKT & Elektronik
Tags: Modehandel • Online-Shopping • Panik-Einkauf

Shoppen unter Zeitdruck: Jeder Deutsche tätigt pro Jahr 3 Panikkäufe. Mehr als jeder dritte Deutsche hat schon mal in Panik einen Kleidungseinkauf getätigt – in den meisten Fällen offline. Unter Zeitdruck spielt Geld keine Rolle: Männer geben in so einer Stresssituation durchschnittlich 107 Euro aus – Frauen gerade mal 66 Euro. In fast 3 von 4 Fällen entpuppt sich der Panikkauf im Nachhinein als Fehlentscheidung. Die repräsentative Studie wurde von RetailMeNot.de im September 2016 unter 1.002 deutschen Verbrauchern durchgeführt.

Die Deutschen zeigen sich bei dem Thema als Wiederholungstäter – entweder, weil sie häufiger überrascht werden oder schlecht planen: Durchschnittlich 3 Mal im Jahr tätigt jeder Bundesbürger einen Panikkauf. Da es in diesen Fällen schnell gehen muss, spart man sich lieber die Lieferzeit bei Online-Bestellungen: Jeder Zweite (49 Prozent) stürmt in den meisten Fällen direkt die Ladengeschäfte – nur jeder fünfte Befragte (21 Prozent) begibt sich für den Kleidungs-Panikkauf überwiegend auf digitale Einkaufsbummel.

Der Panikkauf darf auch etwas mehr kosten

Wenn’s schnell gehen muss, spielt Geld eine untergeordnete Rolle – zumindest bei den Herren der Schöpfung: Damit sie dem Anlass entsprechend passend gekleidet sind, geben Männer durchschnittlich 107 Euro für einen überstürzten Outfit-Kauf aus. Frauen spielen hier möglicherweise ihre Shoppingerfahrung und Stilsicherheit gegenüber den Herren aus und investieren im Vergleich nur 66 Euro. Im bundesweiten Durchschnitt geben die Deutschen 81 Euro für einen Kleidungs-Panikkauf aus. 
Vor allem von Familienfeiern werden die Befragten überrascht – fast die Hälfte (46 Prozent) musste aus diesem Grund schon mal übereilt ihre Garderobe aufstocken. Auch Hochzeitseinladungen haben bei 31 Prozent für Schweißausbrüche gesorgt, weil sie noch schnell ein passendes Outfit besorgen mussten. Das Vorstellungsgespräch gibt jedem Fünften (22 Prozent) Anlass zu einem Panikkauf.

Inhalte der Umfrage

  • Inwiefern treffen die folgenden Aussagen zum Shoppingverhalten auf Sie zu? Bitte wählen Sie die zutreffenden Antworten aus.
  • Wie oft tätigen Sie Panikkäufe?
  • Wieviel haben Sie für Ihren letzten Panikkauf ausgegeben?
  • Wo tätigen Sie Panikkäufe?                        
  • Wie oft mussten Sie im Nachhinein feststellen, dass es sich bei dem Panikkauf um einen Fehlkauf handelte?
  • Hier finden Sie einige Aussagen zum Modebewusstsein. Bitte sagen Sie uns, ob diese auf Sie zutreffen.

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