Der Online Spielzeugmarkt im Weihnachtsgeschäft 2016

Der metoda Spielzeugreport untersucht die Trends am Spielzeugmarkt und bei Spielzeugmarken im Weihnachtsgeschäft 2016 und zeigt auf Basis von mehr als 268.000 Bestellungen die Topseller und Trendprodukte im Spielwarenmarkt.

Anbieter: metoda
Veröffentlicht: Nov 2016
Preis: kostenlos
Studientyp: Marktdaten • Marktforschung • Statistik
Branchen: Handel & Dienstleistung • Marketing & Medien • Online & IKT & Elektronik
Tags: Marktanteile • Online-Shopping • Spielwaren • Spielwarenmarkt • Spielzeug

Seit dem 19. Jahrhundert gehört der Adventskalender vor allem für die kleinen Weihnachtsfans zu den festen und geliebten Ritualen der Vorweihnachtszeit. Die klassische Variante mit 24 mehr oder weniger großen Schokoladentäfelchen lockt heutzutage allerdings kaum noch jemanden hinter dem sprichwörtlichen Ofen hervor. Denn auch im Adventskalender-Business gibt es Trends und Moden, wie der metoda Spielzeugreport 2016 belegt. Zum echten Must-have im Kinderzimmer ist der Spielzeug-Adventskalender in den vergangenen Jahren avanciert. Statt Schokolade satt befinden sich kleine Spielzeuge und einzelne Figuren hinter den verschiedenen Türchen. Sie waren in der Vorweihnachtszeit in der untersuchten Oberkategorie „Spielzeug“ die Topseller im Angebot. Die kleinen Konsumenten wissen dabei ganz genau, was angesagt ist. Wer auf dem Schulhof zu den coolen Kids gehören will, der sollte schon den „Lego Star Wars Adventskalender“ sein Eigen nennen. Kein anderes Spielzeug wurde im untersuchten Zeitraum so häufig bestellt. Vielfach ist eine starke Marke der Schlüssel zum Erfolg. Auf dem zweiten Rang liegt der „Die drei ??? Adventskalender 2016“ aus dem Kosmos Verlag. Den dritten Platz belegt Playmobil mit dem Adventskalender „Polizeieinsatz im Juweliergeschäft“. Zusammen kommen die drei Hit-Produkte auf Umsätze in Höhe von mehr als 280.000 Euro im untersuchten Zeitraum. Und weil unter den zehn meistverkauften Produkten sieben Adventskalender zu finden sind, ist dies ganz offenbar ein Produkttrend, den kein Hersteller ignorieren kann.

Der Markt hat aber noch mehr zu bieten. Blendet man den saisonalen Sondereffekt Adventskalender aus, werden mit Blick auf die kommenden Wochen die frühen Trends für das Weihnachtsfest 2016 sichtbar.

Gekonnt bespielt wird der Markt durch die großen Marken. Der fränkische Spielzeug-Riese Playmobil und die dänischen Dauerbrenner-Klötzchen von Lego bleiben hierzulande erste Wahl im Kinderzimmer. Beide Marken kennen ihre Zielgruppe bestens. Lego etwa punktet mit starken Lizenzthemen und Markenwelten. Neben allem zur Mega-Markenkombi „Lego Star Wars“, die im Dezember mit dem Kinostart von „Rogue One: A Star Wars Story“ nochmals Auftrieb bekommen dürfte, sind vor allem die Produkte zur Zeichentrickserie „Ninjago“, aus der „Lego City“-Reihe sowie die Produkte der Mädchenwelt „Lego Friends“ sehr beliebt. Gefragt bleiben aber auch die Klassiker. Das Eisenbahnstarter-Set und der Baggerlader aus der Kleinkinder-Serie Duplo zählen etwa zu den absoluten Topsellern und verkaufen spielend jeweils mehr als 2.000 Exemplare im untersuchten Zeitraum. Eine sichere Bank bleibt darüber hinaus die Technic-Reihe, die auch das Kind im Manne bedient. Vorn bei den Topsellern dabei und absoluter Umsatzkrösus im Spielzeug-Markt ist jedoch der „Lego Technic Schaufelradbagger“, für den Papa im Schnitt fast 200 Euro gezahlt hat. Mehr als 3.000 Käufer schlugen dem hohen Preis zum Trotz zu und generierten auf Amazon.de über 560.000 Euro Umsatz nur mit diesem Produkt. Auch über das gesamte Angebot hinweg erzielt Lego mit rund 1,9 Millionen Euro den höchsten Umsatz der Untersuchung.

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